Aktuelles

  


15.02.2017
Neueröffnung des Mannheimer Antikensaals
Der Antikensaal des Mannheimer Schlosses wird an diesem Abend wiedereröffnet und die antiken Statuen präsentieren sich der Öffentlichkeit in neuem Glanz.

Die Ausstellung wird von dem Bochumer Aktionskünstler Matthias Schamp begleitet und für den passenden Wein sorgt das Pfälzer Weingut Härle-Kerth.

Ermöglicht wird die Ausstellung durch die freundliche Unterstützung der Otto-Mann-Stiftung und des Fördervereins des Historischen Instituts.


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13.06.2017 - 16.06.2017
Doktorandenschule: Frieden und Konflikt. Theorie und Empirie aus historischer, sozialwissenschaftlicher und kulturwissenschaftlicher Perspektive.
Der viertägige Workshop ist als interdisziplinäres Treffen für Nachwuchsforscher_innen konzipiert, die sich historisch, politikwissenschaftlich, soziologisch oder kulturwissenschaftlich mit Phänomenen der Kriegsbewältigung, Gewaltbeendigung, Friedensherstellung oder Friedensaushandlung im 19. und 20. Jahrhundert beschäftigen. Damit stehen grundlegende Fragen der Historischen Friedens- und Konfliktforschung im Horizont der Doktorandenschule, die im intensiven Austausch der Teilnehmer und Teilnehmerinnen untereinander, aber auch mit externen Experten erörtert werden. Die Doktorandenschule dient der Vorstellung und kritischen Diskussion der jeweiligen eigenen Arbeit, der Vernetzung sowie der Auseinandersetzung mit dem eigenen Forschungsfeld auch vor der Herausforderung unterschiedlicher disziplinärer Zugänge.

Bewerbungen schicken Sie bitte bis zum 1. März 2017 an Anne Bieschke

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12.05.2017 16:15 | Mannheimer Marktplatz
"Klein Istanbul":  Wohnen und Einkaufen im Einwanderungsquartier
 - Ortsbegehung mit Dr. Maria Alexopoulou

"Klein Istanbul", "Dönerstraße", "Parallelgesellschaft". Allesamt Beschreibungen für die Westliche Unterstadt. Nach einem kurzen Spaziergang durch die türkische einkaufswelt wird Dr. Maria Alexopoulou über die Wohnsituation von Migranten und Migrantinnen in Mannheim berichten. Von den "Gemeinschaftsunterkünften" der Gastarbeiter(welche zuvor von Zwangsarbeiter und dann Vertriebenen genutzt wurden), zu sanierungsbedürftigen Altbauten.  Wann wurden welche Wohnanliegen als legitim angesehen, welche Gruppen wurden wohin "verbannt" und wie verhielten sich die deutsche Mehrheitsgesellschaft und die Migranten selbst dazu?

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In Kooperation mit den Vereinen "Die Unmündigen" und dem Rhein-Neckar-Industriekultur e.V.





Neuerscheinung: Trust, but Verify: The Politics of Uncertainty and the Transformation of the Cold War Order, 1969-1991; herausgegeben von Martin Klimke, Reinhild Kreis und Christian F. Ostermann

Der unter anderem von Dr. Reinhild Kreis herausgegebene Sammelband 'Trust, but Verify' untersucht die internationalen Beziehungen in der zweiten Hälfte des Kalten Krieges ab den 1960er Jahren anhand  des Vertrauens, mit dessen emotionalen und vorausschauenden Bezügen, zwischen den verschiedenen Akteuren. Die Entspannungspolitik der 1970er Jahre führte zu einem eingeschränkten Vertrauensverhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und der Sovietunion und machte Fortschritte, z.B. in der Rüstungskontrolle möglich. Andererseits führte dies zu neuen Unsicherheiten in anderen Bereichen, wie vorallem bei Teilen der kleineren Staaten, die auf Schutz durch die Führer der Bündnisblöcke angewiesen waren.

Die beisteuernden Autoren betrachten wie die "emotionale" Seite des Konfliktes die Dynamiken der Beziehungen innerhalb des Kalten Krieges beeinflussten: Zwischen den beiden Supermächten, innerhalb der ideologischen Blöcke, sowie im Inneren der einzelnen Staaten am Rande der Konfrontation zwischen Ost und West.

» 'Trust, but Verify' bei der Stanford University Press 




06.12.2016 18:30 Uhr | Zeitstromhaus (Franklin Village)
Projektpräsentation: Amerikaner in Mannheim - Begegnungen
Im Rahmen einer Übung des Lehrstuhls für Zeitgeschichte der Universität Mannheim und in Kooperation mit dem Projekt ZEITSTROM und der Agentur beier+wellach haben Studierende und GasthörerInnen gemeinsam repräsentative Orte der bewegten gemeinsamen amerikanisch-deutschen Vergangenheit in Mannheim ausgewählt und historisch aufgearbeitet. Von einem Besuch des späteren amerikanischen Präsidenten Thomas Jefferson 1788, über den Zug badischer Revolutionäre in die USA nach 1848, bis hin zur Besatzung nach Ende des Zweiten Weltkrieges, in deren Zusammenhang amerikanische GIs und Mannheimer Tag für Tag neben- und miteinander lebten. So entstanden viele gemeinsame fruchtbare, berührende, amüsante und manchmal auch tragische und nicht immer konfliktfreie Geschichten.

Die Ergebnisse dieser Arbeit werden am 06. Dezember 2016 im Zeitstromhaus der Öffentlichkeit präsentiert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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Neuerscheinung: The Nuclear Crisis: The Arms Race, Cold War Anxiety and the German peace movement of the 1980s; herausgegeben von Christoph Becker-Schaum, Philipp Gassert, Martin Klimke, Wilfried Mausbach und Marianne Zepp
1983 versammelten sich in Deutschland mehr als eine Million Menschen, um gegen die Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen in Europa zu protestieren. Sie veranstalteten Friedensmärsche, bildeten Menschenketten, blockierten militärische Anlagen und forderten eine atomare Abrüstung. Obwohl diese Bemühungen die Stationierung der Mittelstreckenraketen schließlich nicht verhindern konnten, stellt diese Episode doch einen Wendepunkt innerhalb deutschen Gesellschaft dar, indem tiefe Spannungen zwischen Teilen der Gesellschaft zu Tage traten und sich eine neue Generation von Aktivisten mobilisierte.

Der unter anderem von Prof. Dr. Philipp Gassert herausgegebene Sammelband in englischer Sprache bietet einen umfang- und inhaltsreichen Überblick über die verschiedenen Erfahrungen der Akteure der Nachrüstungsdebatte. Von diplomatischen und militärischen Überlegungen innerhalb der NATO bis hin zu den politischen, kulturellen und moralischen Debatten in Ost- und Westdeutschland.

» 'The Nuclear Crisis' bei Berghahn Books




Verlängerung des DFG-Projekts zur „Nuklearkrise“ am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Universität Mannheim

Das DFG-Projekt zur „Nuklearkrise in den 1970/80er Jahren“ am Lehrstuhl für Zeitgeschichte (Prof. Dr. Philipp Gassert) erhält eine Förderungsverlängerung. Damit ist die Finanzierung von zwei Doktorandenstellen auch für ein drittes Jahr gewährleistet. Insgesamt werden rund 330.000 Euro für dieses Forschungsprojekt zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen dieses Projekts erarbeiten die beiden Nachwuchshistoriker Johannes Schneider und Richard Rohrmoser je eine Teilstudie im Themenkomplex „Nuklearkrise“, der Auseinandersetzung um die Stationierung von amerikanischen Mittelstreckenraketen in den frühen 1980er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland. Die beiden Dissertationsvorhaben behandeln einerseits die Interaktionen der Unionsparteien CDU/CSU mit der Friedensbewegung (Johannes Schneider) und andererseits den lokalen Protest gegen die Pershing II Raketen am konkreten Stationierungsort Mutlangen (Richard Rohrmoser).






12.11. - 03.12.2016 | Altes Volksbad, Mittelstr. 42, Mannheim (Neckarstadt)
Ausstellung: Angekommen !? - Bahnhofshelfer und Save-Me-Mannheim
Im Herbst des vergangenen Jahres wurde der Bahnhof Mannheim zur Drehscheibe für gerade erst in Deutschland angekommene Geflüchtete. Die Bahnhofshelfer trafen sich am Gleis 2 des Bahnhofs, um den dort Gestrandeten zu helfen. Die Ausstellung "Angekommen !?" dokumentiert diese Arbeit und lädt zur Diskussion ein.

"Angekommen!?" ist Teil einer Gemeinschaftsausstellung zu Flucht und Migration in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt, dem Stadtarchiv Mannheim und der Universität Mannheim.  Im Rahmen der Gemeinschaftsausstellung wird auch das Projekt "Migration im Quadrat: 25 Mannheimer Biografien" bereits am vierten Ort (nach Stadtarchiv, Stadtbibliothek und Hochschule Mannheim) ausgestellt. Im Rahmen der Eröffnung gibt Dr. Maria Alexopoulou eine Einführung auch zu dieser Ausstellung.

Zur Vernissage am 12.11. 2016 um 18:00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

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23.03. - 25.03.2017 | Point Alpha Akademie, Geisa (bei Fulda)
Tagung: „Nuklearkrise Revisited“ – Vom Ende der Entspannungspolitik bis zur letzten Phase des Kalten Krieges
Die Forschungsgruppe um Anne Bieschke, Johannes Schneider und Richard Rohrmoser veranstaltet vom 23. bis 25 März 2017 eine Tagung mit dem Titel „,Nuklearkrise Revisited‘ – Vom Ende der Entspannungspolitik bis zur letzten Phase des Kalten Krieges“ für DoktorandInnen und junge Post-DoktorandInnen, um neue Perspektiven und Thesen auf die Nuklearkrise, den NATO-Doppelbeschluss und die Friedensbewegung zu diskutieren und um bereits gewonnene Ergebnisse zu präsentieren. Im Mittelpunkt steht demnach der Zeitraum der späten 1970er sowie die frühen/mittleren 1980er Jahre und die Frage, welche gesamtgesellschaftlichen Selbstverständigungs- und Transformationsprozesse während dieser außen- und sicherheitspolitischen Kontroverse stattfanden.

Interessenten der Tagung bitten wir um die Einreichung eines Papers, das die Argumentation und die Thesen im Rahmen der oben aufgeworfenen Fragen wiedergibt und im Anschluss an die Tagung gegebenenfalls zu einem Beitrag in einem Tagungsband erweitert werden kann.
Bitte senden Sie Ihren Vorschlag für einen Vortrag (max. 500 Worte) und einen kurzen akademischen CV (max. 2 Seiten) bis zum 31. Dezember 2016 an Richard Rohrmoser (richard.rohrmoser@uni-mannheim.de). Deutsche Sprachkompetenz wird vorausgesetzt, Vorträge können jedoch auf Englisch gehalten werden.Finanziert wird die Tagung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, DFG.

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16.11. - 17.11.2016 | Fuchs-Petrolub-Hörsaal (O 138)
Symposium: "Alter lernt und forscht" - Historische Klangwelten. Auf der Suche nach dem Sound der Vergangenheit
Den Klang vergangener Welten hörbar machen? Aber wie? Vergangenes ist Verklungenes. Im Gegensatz zur Gegenwart, die wir im Ohr haben, können wir vergangenen Zeiten akustisch nicht begegnen. Tonquellen reichen kaum weiter als hundert Jahre zurück. Vergangenes ist verklungen, doch jede Vergangenheit hatte ihren Klang und ihre Lautstärke. Und diese Klangwelt lässt sich in Schriftquellen wie Briefen, Erinnerungen, in Prosa und Liedtexten ebenso wiederentdecken wie in Lärmschutzverordnungen oder Eingaben. Junior- und Seniorenstudierende haben sich an die Rekonstruktion sehr unterschiedlicher Akustik gemacht, die auch immer etwas mit Machtverhältnissen zu tun hat: Dem Schweigen der Machtlosen, der Selbstermächtigung durch Lautstärke, dem verbindenden Klang der Einheit und der Beherrschung von Klangraum durch die Mächtigen.

Wissenschaftliche Leitung/Begleitung:
apl. Prof. Dr. Angela Borgstedt
Dr. phil. Rosmarie Günther

Zur Teilnahme am Symposium „Historische Klangwelten“ sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

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07.10.2016 | Universität Vechta
Vortrag Dr. Maria Alexopoulous: "Ausländer – Ein rassialisiertes Konzept? Der race-Begriff als kritische Analysekategorie in der neueren deutschen Migrationsgeschichte"
Der Vortrag ist eingebunden in die Jahrestagung der Universität Vechta und der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft e.V. . Die Wahl des Themas „Migration und Europa in kulturwissenschaftlicher Perspektive“ bezieht sich auf die vielfältigen gegenwärtigen Formen der Migra­tion auf dem Kontinent und die Frage nach den kulturellen Interpretationen und Implikationen. Damit ist ein hochaktuelles Thema gewählt, zu dem seitens der Kulturwissenschaften neuartige Ant­worten erwart­bar sind, da sie durch ihre transdisziplinäre und transkulturelle Ausrichtung in besonderer Weise prädesti­niert sind, eine Übersetzung wissenschaftlicher Konzepte und Ergebnisses aus theore­tisch-analytischer Sphäre in die gesellschaftliche Handlungswelt zu leisten.

»Tagung - Migration und Europa




17.11.2016 | Historisches Museum der Pfalz (Speyer)
Vortrag Prof. Dr. Philipp Gasserts: Die deutsche Geschichte ging weiter: Das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Frage der Kontinuität im Neubeginn nach 1945
Der Vortrag im Rahmen der Veranstaltung "Geschichte im Forum" des Historischen Vereins der Pfalz fragt nach Kontinuität und Wandel in der Übergangsphase bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten und erinnert damit an die wichtigsten historische Weichenstellungen, auf denen unser Gemeinwesen bis heute basiert

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10.11. - 11.11.2016
Workshop: "Neuere Migrationsgeschichte im Südwesten - Forschung und Erinnerung"

Die Forschung der letzten Jahre zeigt, wie fruchtbar lokal- und regionalhistorische Ansätze in der Aufarbeitung der Entwicklung Deutschlands zu einer Einwanderungsgesellschaft sind. Denn diese Ansätze erlauben es, die Komplexität des Phänomens Migration zu erfassen, indem einerseits alle für das Migrationsgeschehen relevanten gouvernementalen Ebenen berücksichtigt und zudem alle beteiligten Akteur*innen – unter ihnen eben auch die Migrantinnen und Migranten – in den Blick genommen werden können.

Der Workshop wird in Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Universität Mannheim und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg veranstaltet.

Organisation: Dr. Maria Alexopoulou , Prof. Dr. Philipp Gassert, Prof. Dr. Reinhold Weber (Tübingen/LpB)

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27.09. - 16.10.2016 | Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Mannheim (N1)
Ausstellung: "Migration im Quadrat: 25 Mannheimer Biographien"

Hiermit laden wir zur Vernissage der Ausstellung "Migration im Quadrat. 25 Mannheimer Biographien“ am 29. September 2016 um 17 Uhr in der Zentralbibiliothek der Stadtbibliothek Mannheim im Stadthaus in N1 ein, eine Veranstaltung im Rahmen der Mannheimer Bündisaktionstage „Vielfalt im Quadrat“ und in Kooperation mit der Stadtbibliothek Mannheim.

Die Ausstellung  entstand als Kooperationsprojekt des LS Zeitgeschichte der Universität Mannheim und des ISG-Stadtarchiv Mannheim und wurde bereits mit Erfolg im Collini Center gezeigt. Sie wirft mittels des biographischen Zugangs Schlaglichter auf die reiche Mannheimer Migrationsgeschichte seit 1945. Die Ausstellung versteht sich als weiterer kleiner Schritt zur Entwicklung einer lokalen Erinnerungskultur in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland, was angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland umso dringlicher erscheint.

Die Ausstellung wird vom 27. September bis 15. Oktober zu den Öffnungszeiten der Zentralbibliothek im Stadthaus N1 (Dienstag bis Freitag 10:00–19:00, Samstag 10:00–15:00 Uhr) zu sehen sein.

Die Ausstellung wird vom Förderverein des Historischen Instituts unterstützt.

»Zum Programm der Bündnisaktionstage "Vielfalt im Quadrat"




05.10.2016, 17:15 Uhr | Raum EW 154
"Die Arbeitsgerichtsbarkeit Baden-Württemberg 1946-2016" herausgegeben von Prof. Dr. Angela Borgstedt und Dr. Eberhard Natter

Die Gründung des Bundeslandes Baden-Württemberg brachte auch im Bereich der Gerichtsbarkeit Neuerungen mit sich. Dazu gehörte 1956 die Einrichtung eines einzigen zentralen Landesarbeitsgerichts in Tübingen, das später nach Stuttgart kam. Doch die Nachkriegsgeschichte der Arbeitsgerichtsbarkeit im Südwesten begann nicht erst vor 60 Jahren. Seit Ende 1946 schlichteten und entschieden politisch unbelastete Arbeitsrichter, darunter Nichtjuristen, in arbeitsrechtlichen Konflikten. Diese Anfänge nach Ende der NS-Diktatur wurden für den vorliegenden Band ebenso dokumentiert und erforscht wie die weitere Entwicklung, die bis in die Mitte der siebziger Jahre hinein recht ruhig, im Zeichen rasch wechselnder Wirtschaftskonjunkturen dann aber überaus dramatisch verlief. Die vielfältigen Facetten dieser Geschichte der Arbeitsgerichtsbarkeit haben Arbeitsrichterinnen und –richter, Beteiligte Zeitzeugen, aber auch Geschichtsstudentinnen und –studenten des Mannheimer Historischen Instituts z.T. sogar in gemeinsamen Beiträgen nachgezeichnet und für den vorliegenden Band zusammengetragen.

Borgstedt, Angela; Natter, Eberhard (Hrsg.): Die Arbeitsgerichtsbarkeit Baden-Württemberg 1946–2016. Karlsruhe 2016. 340 S. (Große Reihe der Schriftenreihe des Rechtshistorischen Museums Karlsruhe; 1) ISBN 978-3-922596-99-8.

Eine Buchvorstellung findet am 05.10. um 17:15 Uhr  im Rahmen des Kolloquiums des Historischen Institutes im Raum EW 154 statt.







15.09.2016, 19 Uhr | Hörsaal 0 151 (Hans-Luik-Hörsaal), Ostflügel
Alfred-Delp-Vorlesung: Alfred Delp, die Münchener Jesuiten und der Kreisauer Kreis
Wie auch schon in den letzten Jahren lädt die ALFRED-DELP-GESELLSCHAFT MANNHEIM e.V. gemeinsam mit dem Historischen Institut am Geburtstag des in Mannheim geborenen Jesuitenpaters, Sozialkritikers und Widerstandskämpfers Alfred Delp auch in diesem Jahr zu einer Gastvorlesung.

Prof. Dr. Hans Maier, München:
Alfred Delp, die Münchener Jesuiten und der Kreisauer Kreis

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Bei der Veranstaltung kann auch das gerade erschienene Alfred-Delp-Jahrbuch 9/2016 erworben werden.

Unterstützt durch die Heinrich- Vetter-Stiftung e.V. Ilvesheim

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02.06.2016, 18:30 Uhr | Bürgerhaus Neckarstadt-West
"Mannheim nach der Wahl: Auswirkungen auf die Stadtgesellschaft"
(Podiumsdiskussion moderiert von Dr. Maria Alexopoulou; Impulsvortrag von Prof. Dr. Philipp Gassert
)

Die vom Migrationsbeirat der Stadt Mannheim veranstaltete Podiumsdiskussion "Mannheim nach der Wahl: Auswirkungen auf die Stadtgesellschaft" knüpft an die Kampagne "Wählen gehen. Mitentscheiden" an und soll nach der abgeschlossenen Landtagswahl Bilanz ziehen. Im Rahmen der Podiumsdiskussion sollen die Konsequenzen des Wahlergebnisses, vorallem im Hinblick auf das starke Abschneiden der AfD im Mannheimer Norden und dessen Konsequenzen , gerade auch für die integrationspolitische Arbeit und wie die Stadtgesellschaft darauf reagieren kann, erörtert und im Rahmen der Diskussion  Ideen entwickelt werden, um ein tolerantes, vielfältiges Mannheim zu stärken.

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12.05.2016, 19 Uhr | Neue Universität Heidelberg
"Die Welt für die Demokratie sicherer machen? - Amerikas Kriege"(Vortrag Prof. Dr. Philipp Gasserts im Rahmen der Interdisziplinären Vortragsreihe Heidelberg)
Die USA haben seit 1898 über 200 Mal militärisch in der Welt interveniert. Indes gab es in Amerika stets Streit um Krieg, Kriegseintritt, Kriegsführung sowie die Resultate militärischer Konflikte. Denn wie, bei aller plakativer Feindbildproduktion, „dem Guten“ am besten zum Durchbruch verholfen werden könne, war selten klar.  
Damals wie heute stellt sich die Frage: Wie geht das zusammen: Demokratie und Krieg? Und wofür zieht eine Demokratie in den Krieg? Das betrifft in der jetzigen Weltlage zunehmend auch Länder wie Deutschland, die nur wenig Erfahrung mit derartigen Debatten hat, wie sie in Amerika seit zwei Jahrhunderten immer neu geführt werden. 

Der Vortrag basiert auf dem Band Amerikas Kriege (Darmstadt: Theiss, 2014), von Philipp Gassert und Alexander Emmerich.

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02.05.2016, 19.00 Uhr | Heidelberg School of Education
"Einwanderungsgesellschaft Deutschland - Lernen aus der Geschichte?"
Im Rahmen der Reihe "Facetten der Migration", ausgerichtet von der Heidelberg School of Education, hält Dr. Maria Alexopoulou einen Vortrag über die Einwanderungsgesellschaft Deutschland aus historischer Perspektive.

Nähere Informationen zur Vortragsreihe finden Sie hier.



02.04.2016
„Das Erbe der Nazis“ (Dokumentation auf ZDF, unter Beteiligung von Prof. Dr. Philipp Gassert)
"Wie prägte das Erbe der Nazis die Bundesrepublik Deutschland? Gelang am Ende gar die Integration von ehemaligen Tätern und Mitläufern? Und wie ging dagegen die DDR mit den Nazi-Verbrechern um? Die neue Doku-Reihe "Das Erbe der Nazis" spürt diesen Fragen nach."

Eine Übersicht über die Sendetermine der Dokumentation finden Sie hier.



22.03.2016 | Heidelberg
"Wer von der Integration redet, darf von der Ausgrenzung nicht schweigen" - Vortrag von Prof. Dr. Peter Steinbach im Rahmen der Buchpräsentation: "Entrechtet - verfolgt - vernichtet. NS-Geschichte und Erinnerungskultur im deutschen Südwesten"
"Es dauerte lange, bis das Schicksal der Opfer nationalsozialistischer Rassenpolitik und politischer Repression wahrgenommen wurde. Inzwischen ist die Geschichte der Opfer des NS-Terrors ein wesentlicher Bezugspunkt der Gedenk- und Erinnerungskultur des Landes. [...]"

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18.03.2016, 16.00 Uhr | Bonifatiushaus Fulda
"Einwanderungsland Deutschland - in Geschichte und Gegenwart" (Vortrag von Maria Alexopoulou im Rahmen des Seminars "Festung Europa" - zum aktuellen Stand der Flüchtlingspolitik)
"Welche Rechte und Pflichten hat die europäische Gemeinschaft im Umgang mit Flüchtlingen und Asylbewerbern? Wie können Wege aussehen, in Europa und Deutschland zu einer kohärenten Flüchtlingspolitik zu kommen? Und wie gestaltet sich die gesellschaftliche Debatte über die Flüchtlingsthematik? [...]"

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15.03.2016, 19.30 Uhr | Staatsarchiv Ludwigsburg
"Ein Versuch nur - Immerhin ein Versuch" Erwin Schüle und Adalbert Rückert - die Leiter der Zentralen Stelle in Ludwigsburg von 1958 bis 1984 (Vortrag von Kerstin Hofmann)
"Während die Zentrale Stelle bereits mehrfach untersucht wurde, war das Leben und Wirken der Ludwigsburger Dienststellenleiter bislang eine Forschungslücke. Dabei waren gerade sie diejenigen, die die Ermittlungsbehörde innerhalb und außerhab repräsentierten [...]."

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05.03.2016, 13.00 Uhr | Stadtarchiv Mannheim | Friedrich-Walter-Saal
Ausstellungseröffnung: "Migration im Quadrat"
Die Ausstellung "Migration im Quadrat. 25 Mannheimer Biographien", ein Kooperationsprojekt des LS Zeitgeschichte der Universität Mannheim und des ISG-Stadtarchiv Mannheim, wirft mittels des biographischen Zugangs Schlaglichter auf die reiche Mannheimer Migrationsgeschichte seit 1945. Die Ausstellung versteht sich als weiterer kleiner Schritt zur Entwicklung einer lokalen Erinnerungskultur in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland.

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04./05.03.2016 | Universität Mannheim | Fuchs-Petrolub-Hörsaal
Hermann-Weber-Forschungskolloquium: "Demokratie und Diktatur im geteilten Deutschland"
Das Hermann-Weber-Forschungskolloquium zum Thema "Demokratie und Diktatur im geteilten Deutschland" ist ein gemeinsames Projekt des Lehrstuhls für Zeitgeschichte der Universität Mannheim und des Sozialdemokratischen Bildungsvereins Mannheim/Ldwigshafen e.V. mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Freunde der Universität Mannheim.

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23./24.01.2016 | Wien
Tagung: "Ein ungleiches Paar - Arbeit und Freizeit in Industriegesellschaften des 20. Jahrhunderts" ( Organisation: Reinhild Kreis, Josef Ehmer)

"Thematisiert wurden zunächst sozialwissenschaftliche Thesen wie der Wandel von der 'Arbeitsgesellschaft' - in der die Arbeit dem Leben Sinn und Struktur gibt - zur 'Freizeitgesellschaft', vertreten beispielsweise von Andreas Wirsching, dem Leiter des Münchner Instituts für Zeitgeschichte [...]"

» Zum vollständigen Artikel im Standard 



06.11.2015
Bericht zur Buchvorstellung: Filbinger, Wyhl und die RAF. Die Siebzigerjahre in Baden-Württemberg (von Dr. Ulrich Nieß, Stadtarchiv Mannheim)
Am 16. September 2015 begrüßte im Florian-Waldeck-Saal Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz zahlreiche Gäste zur Buchvorstellung des Sammelbands „Filbinger, Wyhl und die RAF. Die Siebzigerjahre in Baden-Württemberg“.1 Der Abend bereitete den Gästen erkennbar viel Vergnügen und geriet nach dem Urteil einer Zuhörerin zur „perfekten politischen Bildung“. » zum Bericht (PDF)



29.10.2015
Abendvortrag "Widerstand gegen den Nationalsozialismus im deutschen Südwesten" (Prof. Dr. Angela Borgstedt) im Rahmen der Vortragsreihe des fhi
Bekannt wie weniger bekannte Akteure des Widerstands stammten aus dem Südwesten: Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Hans und Sophie Scholl, Gertrud Luckner oder der jüngst mit einem Spielfilm bedachte Georg Elser. Doch hatte die regionale Herkunft irgendeinen Bezug zu ihrem Widerstandshandeln? Welche Bedeutung hatte der Ort für die Aktion?



07.10.2015
„Frieden und Konflikt“ - Doktorandenschule der Mannheimer Zeitgeschichte und des Arbeitskreises Historische Friedensforschung
Frieden und Konflikt: Theorie und Empirie aus historischer, sozialwissenschaftlicher und kulturwissenschaftlicher Perspektive lautet das Thema der Doktorandenschule, die vom 6. bis 9. Oktober 2015 in Mannheim stattfindet.

» Pressemeldung



07.09.2015
FORUM-Interview: "Es lebe die Straße"
"Online-Petitionen, Netzdemos und Shitstorms – der Unmut der Bürger hat sich längst ins Internet verlagert. Wer etwas bewegen will, muss nicht mehr auf die Straße gehen. Oder etwa doch? FORUM sprach darüber mit dem Mannheimer Historiker Prof. Dr. Philipp Gassert. Er erforscht im Rahmen eines DFG-Projekts die Protestbewegungen während des Kalten Krieges und verfasst derzeit eine globale Geschichte des Straßenprotest." » zum vollständigen Interview im FORUM




16.09.2015, 19.00 Uhr | Museum Zeughaus C5 | Florian-Waldeck-Saal
Buchpräsentation: "Filbinger, Wyhl und die RAF. Die Siebzigerjahre in Baden-Württemberg"/Gespräch: "Zeitzeuge trifft Wissenschaftler" mit Bundeminister a.D. Prof. Dr. Erhard Eppler und Prof. Dr. Philipp Gassert
Der Band „Filbinger, Wyhl und die RAF. Die Siebzigerjahre in Baden-Württemberg“ wurde herausgegeben von Philipp Gassert und Rheinhold Weber und ist als Band 42 der Reihe "Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs" erschienen. Im Anschluss an die Veranstaltung wird es einen Empfang geben, der Eintritt ist frei. » Flyer



28.05.2015
Historikerin der Universität Mannheim erhält Doktorandenstipendium der Gerda-Henkel-Stiftung
"Evelyn Huber, Doktorandin am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Universität Mannheim, hat eines der begehrten Promotionsstipendien der Gerda-Henkel-Stiftung erhalten. Die Förderung ist auf ein Jahr mit Option auf ein weiteres Jahr Verlängerung angelegt und umfasst monatlich 1.400 Euro. Darüber hinaus ermöglicht die Stiftung einen dreimonatigen Forschungsaufenthalt in den USA." » Pressemitteilung



18.05.2015
"Furchtbare Juristen" - Todesurteile des NS-Sondergerichts Mannheim Dokumentarspiel gegen das Verbrechen
„Im Westflügel des Schlosses, in dem sich heute die Juristische Fakultät der Universität befindet, und in den Sälen des Amtsgerichts und Landgerichts haben von 1933-1945 das Sondergericht, der Volkgerichtshof sowie Straf- und Zivilgerichte Unrechts- und Terrorurteile gefällt. Viele Richter und Staatsanwälte verbreiteten in zahllosen Prozessen Angst und Schrecken und dienten damit der Aufrechterhaltung der national-sozialistischen Diktatur. (...)" » Flyer