Workshops & Tagungen


  • Neuere Migrationsgeschichte im Südwesten - Forschung und Erinnerung
    Workshop 10.11.-11.11.2016

2015 jährte sich das erste Anwerbeabkommen für ausländische Arbeitnehmer zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Italien zum 60. Mal. Nach diesem bilateralen Vertrag folgten rasch weitere mit Ländern wie beispielsweise Spanien, Portugal oder Griechenland. Dies zeigt, dass es in Deutschland eine lange, ereignisreiche Geschichte der Einwanderung gibt, deren weitere Aufarbeitung ein großes Forschungsdesiderat ist. Die Vorstellung aktueller Projekte bezüglich lokalhistorischer Migrationsforschung, die Diskussion über Theorie und Praxistransfer sowie die Präsentation von Werkstatt- und Erfahrungsberichten im Hinblick auf Migration und Erinnerung bildeten deshalb die thematischen Schwerpunkte des Workshops „Neuere Migrationsgeschichte im Südwesten. Forschung und Erinnerung“. In ihren Vorträgen diskutierten die Referenten und Referentinnen lokal- und regionalhistorische Ansätze zur Migrationsforschung, Probleme theoretischer Begrifflichkeiten sowie erinnerungskulturelle und geschichtspolitischen Umgänge mit Migration in Deutschland.

» Zum Tagungsbericht auf H-Soz-Kult

  • Hermann-Weber-Forschungskolloquium "Demokratie und Diktatur im geteilten Deutschland"

Das Hermann-Weber-Forschungskolloquium zum Thema "Demokratie und Diktatur im geteilten Deutschland" ist ein gemeinsames Projekt des Lehrstuhls für Zeitgeschichte der Universität Mannheim und des Sozialdemokratischen Bildungsvereins Mannheim/Ldwigshafen e.V. mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Freunde der Universität Mannheim.

Der im Rahmen des Hermann-Weber-Forschungskolloqiums gehaltene Vortrag Prof. Klaus Schönhovens "Gibt es eine gesamtdeutsche Vergangenheit?" wurde am 04.05. von der Bundeszentrale für politische Bildung im Deutschland Archiv veröffentlicht.

Einen ausführlichen Tagungsbericht finden Sie hier.

  • Lehrstühletreffen der Universitäten Augsburg und Mannheim

Nach der ersten Zusammenkunft im vergangenen Jahr in Kochel am See, fand am 15./16.10. zum zweiten Mal das gemeinsame Kolloquium des Lehrstuhls für Zeitgeschichte (Philipp Gassert, Mannheim) und des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte (Dietmar Süß, Augsburg) statt. Im Tagungszentrum des Klosters Bronnbach diskutierten 19 Teilnehmer laufende Master-Abschlussarbeiten, Dissertationen und Habilitationsvorhaben sowie weitere im Entstehen begriffene Projekte.

  • "Frieden und Konflik" - Doktorandenschule der Mannheimer Zeitgeschichte und des Arbeitskreises Historische Friedensforschung (gefördert von der Deutschen Stiftung Friedensforschung)


Frieden und Konflikt: Theorie und Empirie aus historischer, sozialwissenschaftlicher und kulturwissenschaftlicher Perspektive lautet das Thema der Doktorandenschule, die vom 6. bis 9. Oktober 2015 in Mannheim stattfindet. Organisiert wird die Veranstaltung vom Lehrstuhl für Zeitgeschichte am Historischen Institut der Universität Mannheim und dem Arbeitskreis Historische Friedensforschung (AKHF).


» ausführliche Informationen

  • Gespräch: "Zeitzeuge trifft Wissenschaftler", mit Bundesminister a. D. Prof. Dr. Erhard Eppler und Prof. Dr. Philipp Gassert (Lehrstuhl für Zeitgeschichte), moderiert von Wolfgang Niess (SWR)

      • Am 16.09. diskutierten Prof. Dr. Erhard Eppler und Prof. Dr. Gassert im Florian-Waldeck-Saal der Reiss-Engelhorn-Museen über die 70er Jahre in der Bundesrepublik. Themen waren vor allem Hans Filbinger, die Proteste gegen das geplante Atomkraftwerk in Wyhl und der Terror der RAF. Moderiert wurde das Gespräch von Wolfgang Niess (SWR).

        » Flyer

        Prof. Dr Philipp Gassert, Prof. Dr. Erhard Eppler und Dr. Wolfgang Niess

    • Doktorandenschule: Frieden und Konflikt: Theorie und Empirie aus historischer, sozialwissenschaftlicher und kulturwissenschaftlicher Perspektive

    Vom 5. bis 9. Oktober 2015 veranstaltet der Lehrstuhl für Zeitgeschichte gemeinsam mit dem Arbeitskreis Historische Friedens- und Konfliktforschung (AKHF) eine Doktorandenschule zum Thema Frieden und Konflikt: Theorie und Empirie aus historischer, sozialwissenschaftlicher und kulturwissenschaftlicher Perspektive.

    Bei dem Workshop handelt es sich um ein interdisziplinäres Treffen von Nachwuchsforscher_innen, die sich historisch, politikwissenschaftlich, soziologisch und kulturwissenschaftlich mit Phänomenen der Bewältigung von Krieg, Beendigung von Gewalt und Herstellung oder Aushandlung von Frieden im 19. und 20. Jahrhundert beschäftigen. Damit stehen grundlegende Fragen der Historischen Friedens- und Konfliktforschung im Zentrum der Doktorandenschule, die im intensiven Austausch der Teilnehmer und Teilnehmer_innen untereinander, aber auch mit externen Expert_innenen erörtert werden.

    Ziel der Doktorandenschule ist es, die jeweils eigenen empirischen Ergebnisse der Forscher_innen und deren theoretische Überlegungen in einen gewinnbringenden Zusammenhang zu stellen. Dazu werden die historisch spezifischen Bedingungen für die Erfahrung mit Krieg und Frieden, Protest und Gewalt erarbeitet und gleichranging mit Modellen der Friedens- und Konflikt- bzw. Gewaltforschung diskutiert.

    » Programm

    • Bericht zur Exkursion nach Geisa und Helmstedt (22.-25.9.2014)

    An einem frühen Montagmorgen im September machte sich eine zwölfköpfige Exkursionsgruppe aus Mannheim auf den Weg zur hessisch-thüringischen Landesgrenze. Es handelte sich um die Teilnehmer des Hauptseminars „Deutsch-deutsche Grenzerfahrungen – Die Teilung Deutschlands 1945 bis 1990“, das unter Leitung von Prof. Dr. Philipp Gassert und PD Dr. Oliver Bange am Historischen Institut im Herbstsemester 2014 durchgeführt wurde. Nach den vorbereitenden Seminarsitzungen ging es nun für vier Tage zu markanten Orten der ehemaligen innerdeutschen Grenze.


    » ausführlicher Bericht

    • Die Welt im Lokalen suchen? Zeitgeschichte zwischen regionaler und globaler Orientierung - Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Philipp Gassert

    Universität Mannheim, 10.02.2015

    » Flyer



    Prof. Dr. Philipp Gassert

    • Macht und Ohnmacht „kollektiver Akteure" im Angesicht von Gewalt und ihren Folgen. Zur Bedeutung des Faktors Gewalt für die Gesellschaften Europas im 20. Jahrhundert

    Universität Mannheim, 22. bis 24.01.2015 (Organisation: Anne Bieschke, Uni Mannheim, Markus Stadtrecher, Uni Augsburg)

    Gerade die beiden großen Jubiläen zum Beginn des Ersten und zum Ende des Zweiten Weltkrieges in den Jahren 2014 und 2015 richten das Augenmerk einer breiten Öffentlichkeit auf die grausamen Auseinandersetzungen des letzten Jahrhunderts. Auch in der Geschichtswissenschaft ist das Thema höchst aktuell. So wird sich auf dem Historikertag 2014 eine Sektion mit den Möglichkeiten einer Gewaltgeschichte Europas im 20. Jahrhundert auseinandersetzen. Bislang standen hierbei vor allem die Entgrenzung der Gewalt in den beiden Weltkriegen und die Erfahrung politischer und ethnischer Gewalt in verschiedensten faschistischen Regimen und Diktaturen im Mittelpunkt des Interesses.

    » CfP zur Tagung


    • "Alter lernt und forscht" - in Zusammenarbeit mit dem historischen Institut zum Thema "Zeitgeschichte als erlebte Geschichte"

    Symposium am 27. und 28. November 2014, Fuchs-Petrolub-Hörsaal (O 138)

    Unser engster Bezug zur Geschichte ist oft ein biographischer. Mauerfall und Wiedervereinigung, die 68er Bewegung, Wiederaufbau, die Integration von Flüchtlingen und Migranten sind nicht nur Teil einer historiografischen „Meistererzählung", sondern Teil unserer erlebten Geschichte. Beide Ebenen zu verbinden ist methodisch schwierig, kann aber eine reizvolle und lohnende Herausforderung sein.


    Prof. Dr. Angela Borgstedt, Gerd Cyrener (Referent), Sabrina Koob (Referentin)

    » ausführliche Informationen und Programm

    • Auswärtige Kulturpolitik als Spannungsfeld. Deutsch-französische Konfrontationen im 20. Jahrhundert (Frank Trommler, University of Pennsylvania)

    Jahresvortrag des Historischen Instituts 19. Nov. 2014 (Ort: Zeughaus, Florian-Waldeck-Saal, Reiss-Engelhorn-Museen)

    Selbstbild und Außenwahrnehmung - in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts klafften diese beiden Perspektiven häufig auseinander. Im Jahresvortrag des Historischen Instituts sprach Prof. Dr. Dr. h.c. Frank Trommler über den spannenden und spannungsgeladenen Versuch Deutschlands, Selbst- und Fremdbild mittels Kulturpolitik in Einklang zu bringen. Dafür mobilisierte das Land seine Kultur für außenpolitische Zwecke. Unter dem Titel „Auswärtige Kulturpolitik als Spannungsfeld. Deutsch-französische Konfrontationen im 20. Jahrhundert" stellte der renommierte Germanist und Kulturhistoriker der University of Pennsylvania (USA) eine besonders konfliktreiche Beziehungsgeschichte in den Mittelpunkt: das deutsch-französische Verhältnis über zwei Weltkriege, Zwischen- und Nachkriegszeiten hinweg. Trommler ist ausgewiesener Experte der deutschen Kulturgeschichte sowie der internationalen Kulturbeziehungen. Vor kurzem ist sein Opus Magnum Kulturmacht ohne Kompass: Deutsche auswärtige Kulturbeziehungen im 20. Jahrhundert beim Böhlau Verlag erschienen.


    Prof. Dr. Frank Trommler während des Vortrags

    • Protestkultur - Populismus? Gesellschaften im Wandel des 20. Jahrhunderts

    Wissenschaftliche Tagung der Akademie für Politische Bildung Tutzing und des Lehrstuhls für Zeitgeschichte der Universität Mannheim, (Organisatoren: Prof. Dr. Philipp Gassert, Universität Mannheim, Lehrstuhl für Zeitgeschichte & Dr. Michael Mayer, Akademie für Politische Bildung, Tutzing) Veranstaltungsort: Politische Akademie Tutzing, 17.-18. Oktober 2014

    Welchen Unterschied gibt es zwischen Protestbewegungen und populistischen Strömungen? Kann man diese überhaupt voneinander trennen? „Protestler" und „Populisten" waren schließlich Teil einer Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Umbrüchen und Modernisierungsprozessen im 20. Jahrhundert, wenn sie auch jeweils sehr unterschiedliche Antworten geben. Die Tagung stellt deshalb diese beiden Formen von politischem Dissens, die sonst in aller Regel ge- trennt diskutiert und analysiert werden, vergleichend nebeneinander.

    » Tagungsprogramm

    • Fragmentierung oder glatte Linien? Biographie und biographische Selbstwahrnehmungen im 20. Jahrhundert

    Universität Mannheim, 25./26. April 2014 (Organisation: Erik Lommatzsch, Universität Mannheim)

    Auf die Falle der „biographischen Illusion" - bekannt geworden durch Pierre Bourdieu, aufmerksam gemacht hat darauf bereits ein gutes halbes Jahrhundert zuvor Siegfried Kracauer - wird in nahezu jeder neueren Biographie hingewiesen. Vielfach bleibt es jedoch zumeist bei dieser theoretischen Anmerkung. Auch wissenschaftliche Biographien ziehen oft Linien, die zumindest bei genauer Prüfung den Gedanken einer nachträglichen Konstruktion nahelegen, die ein geschlossenes Lebensbild vermittelt.

    » zum vollständigen Bericht auf H-Soz-u-Kult (Kerstin Hofmann)

    • Koalitionen in  der Bundesrepublik Deutschland: Bildung, Management und Krisen

    Bad Honnef,  4./5. April 2014 (Organisation: Philipp Gassert, Universität Mannheim, Hans Jörg Hennecke, Universität Rostock)

    Angesichts der umfangreichen Literatur zur Geschichte der Bundesrepublik verwundert es auf den ersten Blick, dass gerade die Frage zu Koalitionsbildung und alltäglichem Regierungshandeln der im Wettbewerb stehenden Parteien bisher noch nicht einer umfassenden Analyse unterzogen wurde. Die Veranstalter des 27. Rhöndorfer Gesprächs, ausgerichtet von der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, nahmen dies zum Anlass, diese Lücke in der Forschung aufzuarbeiten

    » zum vollständigen Bericht auf H-Soz-u-Kult (Sebastian Demel)